Smoothie vs. Saft – Warum ich Mixer UND Entsafter in meiner Küche brauche ...

Mein Herz schlägt für Smoothies, keine Frage. Doch so sehr ich meinen Hochleistungsmixer auch liebe, hatte ich in den vergangenen Wochen einen immer stärkeren Wunsch danach, auch frischgepresste Säfte selbstzumachen. Also stand auf meiner Weihnachtswunschliste ein Entsafter ganz weit oben – und glücklicherweise wurde mein Wunschzettel vom Christkind gelesen! :-) Hier ist er also, mein erster selbstgepresster Rote-Bete-Möhre-Birnen-Orangen-Saft! Doch wo liegt nun genau der Unterschied zwischen einem Saft und einem Smoothie?

Anders als beim Mixen von Obst und Gemüse, wird beim Entsaften jedes Obst-/Gemüsestück mit einem Pressstempel in den Entsafter gedrückt, um feste von flüssigen Pflanzenteilen zu trennen (wobei es auch Zentrifugalentsafter gibt, die den Saft aufgrund ihrer hohen Beschleunigung um sich selbst herauspressen). Die Rückstände fallen anschließend durch einen so genannten Tresterausgang, während der frisch gepresste Saft aus einer weiteren Öffnung des Entsafters läuft. Aufgrund einer besonders schonenden Art der Zubereitung, bleiben Farbe und Geschmack sowie wichtige Enzyme, Vitamine und Nährstoffe erhalten, lediglich die Pflanzenfasern und Ballaststoffe sind nicht mehr im Saft enthalten (anders als beim Smoothie).

Aus diesem Grund eignen sich Säfte besonders dann, wenn man seinen Verdauungsapparat mal ein wenig schonen möchte. Zudem sind Säfte auch vergleichsweise kalorienärmer als Smoothies – schließlich landen die meisten Makronährstoffe und Ballaststoffe im Tresterausgang. Smoothies hingegen können je nach Inhaltsstoffen auch mal eine vollwertige Malzeit ersetzen, machen also satt und halten länger vor.

Will man die gleiche Menge Saft erzeugen, wie sonst für einen Smoothie, muss man außerdem deutlich mehr Obst und Gemüse verwenden. Im Gegenzug enthalten Säfte aber dafür auch die geballtere Ladung an Vitaminen und Nährstoffen. 

Du merkst, sowohl Smoothies als auch Säfte haben jeweils ihre Vorzüge. Ich mag am liebsten die Abwechslung von Beidem. Wenn ich Lust auf härteres oder stark faserhaltiges Wurzel- und Knollengemüse wie Möhren, Sellerie, Ingwer oder Rote Bete habe und einen schnellen Energiekick benötige (der Blutzuckerspiegel steigt schneller an), dann nutze ich liebend gerne den Entsafter, da ein Mixer hierbei schnell mal an seine Grenzen stößt.

Wenn es allerdings extra schnell gehen soll (zum Beispiel morgens, wenn auch keine Zeit mehr für ein ausgiebiges Frühstück bleibt), dann bevorzuge ich allein aus Zeitersparnissen schon den Mixer, da sowohl der Pressvorgang beim Entsaften als auch die anschließende Reinigung des Entsafters deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Mixen und Saubermachen des Mixers. Und der Smoothie stillt den ersten Hunger. :-)

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Kommentare: 2
  • #1

    Tina (Samstag, 28 Januar 2017 18:22)

    Schöner Beitrag?Welchen Entsafter empfiehlst du denn?

  • #2

    Maren (Sonntag, 29 Januar 2017)

    Hey Tina, danke dir! Mein Entsafter ist tatsächlich von Tchibo! :-) Der hat ursprünglich 199,- € gekostet, ist aber gerade im Onlineshop auf 99,- € reduziert! Der ist echt top!