Brainfood – warum es so wichtig ist, dein Hirn täglich mit guten Gedanken zu füttern!

"Du bist, was du isst". Schonmal gehört? Den Spruch kennen wir wohl alle. Und mit Sicherheit ist uns auch allen bewusst, wie viel Wahrheit in dem Satz steckt, denn schließlich hat unsere Ernährung einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden, unseren Körper und unsere Gesundheit. 

Doch hast du dir schonmal die Frage gestellt, ob dieser Satz nicht auch über die Ernährung hinaus gültig ist? Wie sieht es mit der "mentalen Nahrung" aus, die wir unserem Gehirn täglich zufügen? "Ein Mensch ist, was er den ganzen Tag denkt", sagte schon Philosoph Ralph Waldo Emerson. Oder um es in Buddhas Worten zu sagen "Wir sind was wir denken. Alles was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt." Was wir unserem Gehirn also an Gedanken zu futtern geben, hat mindestens ebenso große Auswirkungen auf uns und unser Wohlbefinden, wie unsere Ernährung unseren Körper beeinflusst.

Und hier können wir ganz schön viele Fehler machen, indem wir uns mit schlechten, ungesunden, kritischen Gedanken sowie Selbstzweifeln und Ängsten quälen. Aber warum tun wir das? Erst recht, wenn es doch so ist, dass wir allein mit unserer Gedankenkraft einen wahnsinnigen Einfluss auf unser Wohlsein und unsere Verfassung – ja unser ganzes Leben, haben?

Damit soll Schluss sein! Also lasst uns die "good vibes" in unser Leben holen, uns mit Dingen beschäftigen, die uns gut tun, die uns Spaß machen, die uns inspirieren und glücklich machen ...

Um direkt zu Beginn jegliche Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Mir geht es nicht darum, negative Gefühle und Emotionen zu unterdrücken. Die gehören selbstverständlich zum Leben genauso dazu, wie der Dom zu Köln.

Und natürlich müssen wir Emotionen wie Trauer, Wut, Angst oder Scham Raum geben, sie raus lassen und verarbeiten. Aber das ist nicht die Botschaft, um die es mir heute geht.

Vielmehr geht es mir in diesem Artikel um die alltäglichen Eindrücke und Gedanken, die uns beschäftigen und dadurch unser Leben beeinflussen. Und dieser Einfluss auf unser Leben sollte nicht unterschätzt werden. Unsere Gedanken kreieren unser Leben. Immerhin denkt der Mensch bis zu 70.000 Gedanken pro Tag – und jeder einzelne Gedanke erzeugt ein Gefühl im Körper, ob bewusst oder unbewusst.

 

Zu dem Thema habe ich übrigens gerade erst ein sehr spannendes Buch gelesen: Dr. Joe Dispenza – Ein neues Ich! Es geht darum, dass alle Menschen in der Lage sind, sich die Wirklichkeit, in der sie leben wollen, selbst zu erschaffen. Und das ist keine Hexerei sondern ganz einfach Quantenphysik. Angeblich können wir uns bereits innerhalb von nur vier Wochen mittels Meditation neuronal komplett umstrukturieren, alte Gedankenmuster abgelegen und neue antrainieren.

Das Buch hat mich sehr inspiriert und mir mal wieder verdeutlicht, wie wichtig es ist, darauf zu achten, wie unser Mindset ausgerichtet ist. Es ist dabei sehr wissenschaftlich geschrieben – hoch spannend und wahnsinnig erkenntnisreich. 

 

 

Aber zurück zum Thema. :-) Ich nehme an, jeder Mensch hat Ziele im Leben. Wünsche und Hoffnungen, Träume und Visionen von der optimalen Zukunft. Und genau diese können wir aktiv mitgestalten, indem wir unser Mindset entsprechend programmieren! 

Ich habe hierfür mal 5 persönliche Tipps zusammengefasst, die dir dabei helfen können, dein Gehirn mit guten Gedanken zu füttern

   

1. Such dir positive Inspirationsquellen und bilde dich immer weiter!

Der ein oder andere weiß vielleicht, dass ich beruflich in der Weiterbildungs-Branche im Produktmanagement arbeite. Bei GEDANKENtanken beschäftigen wir uns täglich damit, gute Gedanken in die Welt zu tragen – wir wollen inspirieren und anregen zur persönlichen Weiterentwicklung, zur Selbstverwirklichung, zu Wachstum und Erfolg. Und ich kann mir zur Zeit wirklich keinen schöneren Beruf vorstellen, da sich für mich an dieser Stelle ein großer Kreis schließt und ich einen tiefen Sinn im "lebenslangen Lernen" bzw. dem persönlichen Wachsen sehe. Für mich ist das einer der Hauptgründe, warum wir auf der Erde sind. Denn egal ob fachliche Weiterbildung oder Persönlichkeitsentwicklung – meiner Meinung nach gehört beides im Leben fest dazu und wird daher für mich immer einen großen Bestandteil einnehmen. 

Und deshalb kann ich diese Message auch aus tiefstem Herzen nach außen tragen und möchte dazu aufrufen, dass sich doch jeder auf seinem Interessengebiet permanent weiterbilden und neu inspirieren lassen sollte.

Also frage dich doch mal:

  • Was ist deine Leidenschaft?
  • Für welche Themen brennst du?
  • Welche Experten kennst du, die sich mit diesen Themen auseinandersetzen?
  • Was sind deine Ziele?
  • Wie intensiv verfolgst du deine Ziele? 
  • Welche Vision von deinem Leben hast du?
  • Wer oder was kann dich auf deinem Weg unterstützen, um deinem Ziel/deiner Vision näher zu kommen?

Und dann schau dir zum Beispiel spannende Dokumentationen und Filme an, die sich exakt mit deinem Thema auseinandersetzen! Ein Hoch auf YouTube und Netflix! Abonniere Podcasts von Leuten, die dich inspirieren und interessante Themen behandeln – Themen, die gedanklich anregen (z.B. über iTunes, Stitcher oder Spotify)! Podcasts lassen sich hervorragend auf Reisen im Zug oder Auto oder sogar Zuhause beim Putzen etc. hören. Mein persönlicher Lieblingspodcast ist derzeit zum Beispiel der "happy, holy & confident" von Laura Malina Seiler! Auch Social Media eignen sich hervorragend dafür, um über den Tellerrand hinauszuschauen und mehr als nur Urlaubsbilder oder fotografiertes Essen von Freunden zu sehen. Welche Blogger, Influencer, Medien oder Unternehmen kennst du, die sich mit deinen Leidenschaften und deinen Interessen auseinandersetzen? Du kannst deine Timeline aktiv mitgestalten, indem du Seiten abonnierst, die dich weiterbringen und zum Nachdenken anregen! Lies außerdem regelmäßig Bücher, Fachzeitschriften oder Fachartikel! Besuche Live-Vorträge und Infotainment-Events oder schau dir spannende Impulsvorträge im Internet an (dafür gibt's z.B. TED Talks oder GEDANKENtanken)! Oder belege Kurse, Workshops oder Seminare, um fachlich mehr in die Tiefe zu gehen und von echten Experten zu lernen.

Such dir außerdem Unterstützung in deinem nahen Umfeld. Wem kannst du von deinen Träumen und deiner Lebensvision erzählen? Wer kann dich auf deinem Weg unterstützen und als dein Mentor begleiten? Das müssen nicht zwingend enge Freunde oder Familienmitglieder sein – vielleicht findest du auch in deinem entfernten Bekanntenkreis Menschen, die beruflich genau da sind, wo du hin willst, sodass sie die besten Ratgeber für dich sind! Scheu dich nicht, zu fragen und um Hilfe zu bitten! 


2. Hör auf, dich ständig zu vergleichen!

Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen "sich durch andere inspirieren lassen" und "sich mit anderen vergleichen". Denn meiner Meinung nach tun uns Vergleiche nicht gut. Jeder Mensch ist anders, hat einen anderen Körper, ein anderes Aussehen, andere Fähigkeiten und Talente und auch völlig andere Erfahrungen als der Rest der Menschheit. Warum tun wir es uns also an, beispielsweise unseren Körper, unser Bankkonto, unsere Jobs und Karrieren, unsere Anzahl an Followern oder unsere Art und Weise zu leben, permanent mit anderen zu vergleichen? Um uns besser zu fühlen, wenn wir "vorne" liegen? Oder um uns schlecht zu fühlen, wenn wir "nicht mithalten" können? Das ist doch beides totaler Bullshit!

Wir leben unser Leben alle nur für uns selbst und sollten uns daher auch immer nur an unseren eigenen Maßstäben messen. Viel besser ist doch die Frage:

"Was kann ich mich heute trauen, was ich mich gestern noch nicht getraut habe?" oder "Welche neue Erfahrung kann ich diese Woche erleben, die ich zuvor noch nicht erlebt habe?". 

Um wachsen zu können, brauchen wir also gar nicht nach rechts und links schauen, sondern müssen einfach nur in uns selbst hinein hören. Und dann Schritt für Schritt unseren eigenen Weg gehen. Jeder in seinem Tempo. So wie er mag ...

 

3. Visualisiere deine Träume!

Zahlreiche Studien belegen, dass unser Gehirn nicht dazu in der Lage ist, zwischen Realität und Visualisierung zu unterscheiden. Also lass deine Träume zur Realität werden! Visualisierung funktioniert allerdings nicht auf rein intellektueller Ebene, sondern die Gedanken müssen mit den entsprechenden Emotionen verknüpft werden. Und wenn der Körper dann allein aufgrund von gedanklicher Vorstellungskraft und dem emotionalem Erleben eine Erfahrung macht, die sich real anfühlt, dann ist es für das Gehirn so, als würde dieses Ereignis tatsächlich passieren – und man erlebt die Zukunft quasi bereits jetzt. Klingt abgefahren, oder?

Im Profisport wird die Methode der Visualisierung schon lange bewusst eingesetzt, um Teams und Athleten erfolgreicher zu machen. Hierbei stellen sie sich eine bestimmte Situation mit allen Sinnen vor und simulieren mental ein reales Ereignis (z.B. das Werfen eines perfekten Freiwurfs im Basketball)! Der optimale Freiwurf wird sich also nicht einfach nur gedanklich aus der Ich-Perspektive vorgestellt, sondern es werden neben den visuellen Aspekten auch alle anderen Sinneswahrnehmungen mit einbezogen. Zum Beispiel kinästhetische Aspekte: Welche Muskelgruppen werden beim Freiwurf beansprucht? Wie fühlt sich der perfekte Wurf an? Wie genau ist die Reihenfolge des Bewegungsablaufs? Auch die Akustik spielt eine große Rolle: Welchen Lärm machen die Zuschauer in dem Moment? Gibt es ein Geräusch des Balles wenn er die Hand verlässt? Wie hört es sich an, wenn der Ball anschließend im Netz landet? Welche Gerüche werden wahrgenommen (olfaktorische Aspekte)? Und nicht zu vergessen: Welche Emotionen werden in diesem Moment durchlebt? Wie fühlt sich die gesamte Situation an?

Die Visualisierung muss sich wirklich so echt wie möglich anfühlen, damit das Gehirn die durchlebte Situation entsprechend abspeichern und später in der Realität dann auch abrufen kann. Es funktioniert!

Und genauso kannst du die Visualisierungstechnik auch für dich und deine Träume und Ziele nutzen. Wichtig ist es eben, die Visualisierung mit den entsprechenden Emotionen und Sinneswahrnehmungen zu verknüpfen. Es reicht also nicht, einfach nur an dein Ziel zu denken. Spüre ganz tief in dich rein und stell dir vor, wie du dich dabei fühlst! Wo siehst du dich? Wie sieht deine Umgebung aus? Was hast du dabei an? Wie geht es dir? Welcher Geruch liegt in der Luft? Welche Geräusche nimmst du wahr?

 

Um die Visualisierung leichter in dein Leben zu integrieren, kann die Gestaltung eines Visionboards helfen. Das ist im Prinzip eine einfache Bildercollage, die Dinge aufzeigt, die du dir für dein Leben wünschst. Situationen und Zustände, die du in der Zukunft erleben und erreichen möchtest. Oder Sachen, die du einmal besitzen willst. Ich habe mir auch so ein Visionboard angefertigt. Meine Collage habe ich eingerahmt und neben mein Bett gestellt, sodass ich jeden Morgen beim Aufwachen und abends beim Einschlafen daran erinnert werde, wie meine Zukunft aussieht. :-)

Pinterest und Instagram sind dafür wahnsinnig gute Inspirationsquellen – dein Visionboard kannst du dir natürlich auch digital zusammenstellen. 

 

4. Verabrede dich regelmäßig mir dir selbst!

Sich mit sich selbst zu verabreden, scheint für manche Menschen ziemlich abwegig zu sein. Ich glaube jedoch, dass es uns wahnsinnig gut tut, wenn wir uns regelmäßig Zeit für uns selbst nehmen, um runter zu kommen, abzuschalten, den Tag oder die Woche zu reflektieren oder uns mit unseren Träumen/Zielen/Visionen zu beschäftigen.

Wenn wir uns im Alltag ständig ablenken, wir von einer Verabredung zum nächsten Termin hetzen und sobald wir dann mal Zuhause sind, uns stumpf vom Fernseher berieseln lassen, bleibt wenig bis gar keine Zeit, um in uns hinein zu horchen und zu gucken was uns gerade eigentlich gut tut.

Ich neige leider auch sehr stark dazu, mir viel zu viele Termine aufzuhalsen und gerate regelmäßig in Stress, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Maren-Zeit dabei auf der Strecke bleibt. Das mag egoistisch klingen, ich habe für mich aber herausgefunden, dass ich diese Zeit mit mir selbst unbedingt in meinem Leben brauche. Sie ist mir heilig. Regelmäßig. Daher versuche ich immer mindestens einen, Abend pro Woche zu haben, an dem ich mir bewusst nichts vornehme, sondern einfach nur machen kann, was ich möchte! An solchen Abenden gehe ich auch nicht zum Sport, sondern verbringe die Zeit Zuhause und koche entweder ausgiebig, nehme ein heißes Bad oder lese irgendwas inspirierendes. Ich mache einfach das, worauf ich Lust habe, ohne mich durch irgendwelche äußeren Reize ablenken zu lassen und versuche dabei auch möglichst den Fernseher auszulassen. 

Auch meditieren ist wahnsinnig hilfreich, um zu entspannen, in sich zu kehren und abzuschalten. Dabei heißt Meditation nicht automatisch "ich setz mich im Lotussitz hin und denke an nichts". Es gibt wunderschöne geführte Meditationen u.a. auf Spotify oder YouTube (z.B. von Deepak Chopra oder meinem Lieblingschannel "Boho Beautiful"). 

 

5. Sei dankbar – auch für die kleinen Dinge im Leben!

Francis Bacon sagte einmal "Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind".

In der Dankbarkeit liegt eine unendlich große Kraft. Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien zu dem Thema, die bestätigen, dass regelmäßige Dankbarkeitsrituale zu mehr Lebensfreude, Zufriedenheit und Erfüllung führen und sogar Depressionen lindern können. Einer der bekanntesten Forscher auf dem Gebiet ist Prof. Robert Emmonds von der University of California.

Das regelmäßige Schreiben eines Dankbarkeitsjournals kann dabei sehr unterstützend wirken. Ich übe mich zum Beispiel zur Zeit darin, mir möglichst täglich drei Dinge aufzuschreiben, für die ich an diesem Tag dankbar bin (klappt allerdings noch nicht täglich, aber ich weiß, Disziplin und Regelmäßigkeit sind der Schlüssel zum Erfolg). Und das sind häufig auch irgendwelche Kleinigkeiten – zum Beispiel, dass ich ein tiefgründiges Telefonat mit einer guten Freundin hatte. Oder dass ich eine tolle Yogastunde hatte. Oder ich mich zum Putzen aufgerafft habe und meine wunderschöne Wohnung wieder auf Hochglanz ist. :-)

Allein uns gewisse Dinge bewusst zu machen und auch für alltägliche, fast schon selbstverständliche Sachen Dankbarkeit zu zeigen, kann unglaublich gut tun. Denn wir sollten eben nicht alles als Selbstverständlichkeit ansehen. Unsere Gesundheit, unser Dach über dem Kopf, unseren Job oder unsere Ausbildung, unser Umfeld etc.!

 

Und darum bedanke ich mich jetzt auch abschließend dafür, dass du auf diesen Artikel gestoßen bist und hoffe sehr, dass er dich anregen und aufzeigen konnte, wie wichtig es ist, dass wir uns täglich mit guten, positiven, liebevollen und inspirierenden Gedanken nähren sollten. Lass mich gerne wissen, das deine Ideen und Gedankengänge zu diesem Thema sind, denn das würde mich wirklich brennend interessieren!

Also, ab jetzt gilt: Let's keep up the good vibes – und das Universum bringt uns mehr davon! Versprochen! :-)

 

Deine Maren <3

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Kommentare: 2
  • #1

    Alina (Samstag, 02 September 2017 13:10)

    Einen tollen Blog hast du! Und der Beitrag ist auch wirklich gut geworden. Vor Allem der Buchtipp ein neues Ich klingt sooo spannend! Ein Visionboard steht ganz oben auf meiner To-Do Liste.

    Liebste Grüße,
    Alina von <a href="http://www.selfboost.de">Selfboost</a>

  • #2

    Alex (Montag, 11 September 2017 12:18)

    Hey Maren, dieser Beitrag hat deinem Blog nochmal eine neue Wucht und Kraft gegeben. Man versteht welche Tiefe und welch' Glaube hinter der Intention des Blogs steht. Und man begreift, dass du bestärken möchtest. Dass du jeden erinnern möchtest, wer er ist. Ein Lichtwesen mit endloser Schöpferkraft. Alles was wir sind ist unserer eigenen SChöpfung entsprungen. Alles liegt unseren Gedanken zugrunde. Jede Begegnung, jede Münze Geld und vor allem Der Blick für diese Dinge.
    Danke für's Erinnern und Danke für all die handlichen und absolut praxisnahen Tools und das Infomaterial!