East Coast Trippin' – Meine Reise nach Washington DC und New York City

Es war mal wieder so weit, eine Reise in mein Lieblings-Reiseland stand an! Dieses Mal stand nicht Kalifornien auf dem Plan, sondern ein Trip an die Ostküste zu meinem Bruder, der zur Zeit für ein Jahr in Washington DC lebt. Diese Chance musste genutzt werden und so bin ich gemeinsam mit meiner Familie für eine Woche nach Washington und New York gereist. Diese Woche war unglaublich inspirierend für mich, sodass ich meinen Reisebericht unbedingt mit dir teilen möchte ... Also schnapp dir ne Tasse Tee, mach es dir auf dem Sofa bequem und halte dein Notebook parat, falls du parallel zum Lesen schonmal nach Flügen an die Ostküste recherchieren möchtest ... ;-)

Auf geht's!

Nach vier intensiven Tagen im Yoga Teacher Training, komme ich an einem Dienstagabend erschöpft nach Hause und muss mich zu später Stunde noch einer mir eher ungeliebten Sache widmen: Koffer packen. Das schiebe ich nämlich immer schön bis zur allerletzten Sekunde auf. Ich finde es total anstrengend mir im Vorfeld Gedanken zu machen, welche Outfit-Kombinationen zusammenpassen, welche Paar Schuhe ich wohl im Urlaub benötige und das Abzählen von Unterwäsche und Socken finde ich erst recht bescheuert. Daher fliegt einfach alles pi mal Daumen und irgendwie nach Gefühl der Reihe nach in meinen Koffer. Motto: Lieber zu viel als zu wenig! ;-)

Doch dieses Mal war das Packen tatsächlich gar nicht so doof wie sonst. Meine Vorfreude auf die Staaten war einfach zu groß. Endlich fliege ich wieder hin! Nach einer gefühlten Ewigkeit (nagut, das letzte Mal war ich im November 2016 in Florida) stand mein Lieblingsreiseziel wieder bevor.

Am nächsten Morgen war es dann soweit. Gebucht war ein Direktflug ab Frankfurt a.M. nach Washington DC. Das Glück war auf meiner Seite und ich hatte eine ganze Sitzreihe für mich alleine. Besser konnte der Urlaub nicht starten.

Ich habe die acht Stunden Flugzeit viel mit Lesen, Musik hören, Nachdenken und Schreiben verbracht (meine ultimativen Tipps für Langstreckenflüge kannst du übrigens hier nachlesen).

Und als schließlich die Durchsage kam, dass wir die Reiseflughöhe verlassen haben und zur Landung ansetzen, brachen bei mir unerwarteter Weise ganz plötzlich alle Dämme. Mit dem Blick aus dem Fenster, liefen mir die Tränen nur so herunter. Es waren Freudentränen. Mir wurde in diesem Moment wieder einmal bewusst, wie sehr sich meine Seele jedes Mal freut, wenn ich dort bin. Und mit "dort" meine ich die USA. Denn in Washington selbst war ich bisher noch nicht. Es ist jedes Mal ein Gefühl von "nach Hause kommen", ich kann es gar nicht anders beschreiben.

Lange Zeit habe ich mir selbst vorgeworfen, dass ich schon viel mehr von der Welt hätte sehen können, wenn ich nicht schon 10 oder 11 Mal in die USA geflogen wäre (meistens fliege ich nach Kalifornien). Aber mittlerweile habe ich erkannt, dass es eben genau diese regelmäßigen Besuche dort sind, die mich so unwahrscheinlich glücklich machen. Und darum folge ich meinem Herzen.

 

Washington DC

Nun also das erste Mal Washington DC. Ich konnte es kaum erwarten, meinen Bruder nach fast einem Jahr endlich wieder in die Arme zu schließen! 

Meine Ma und meine Oma waren bereits einen Tag vor mir angereist und haben mich gemeinsam in Steffens kleiner Wohnung empfangen. Die Wiedersehensfreude war groß und nun konnte der Urlaub beginnen.

Auf dem Plan standen sechs Tage Washington DC und drei Tage New York City.

 

National Mall

 

Washington ist eine beeindruckende Stadt. In meiner Vorstellung war sie tatsächlich immer viel größer, aber mit ca. 670.000 Einwohnern ist die Hauptstadt Amerikas gar nicht mal so riesig. 

Dass es sich um eine Regierungsstadt handelt, merkt man ziemlich schnell. Im Zentrum der Stadt liegt die National Mall, eine kreuzförmig angelegte Parkanlage mit vielen Grünstreifen, die jeweils an den Seiten mit den unterschiedlichsten Gebäuden umrandet ist.

Viele Gebäude erinnern dabei von der Architektur an das antike Rom. Die wohl imposantesten Gebäude sind dabei westlich an der Grenze zum Potomac River gelegen das Lincoln Memorial und östlich genau auf der gegenüberliegenden Seite der National Mall das Capitol. Wenn man das Lincoln Memorial besichtigen will, so steigt man riesige weiße Treppenstufen empor, bevor man dann oben mitten im Gebäude einen Thron vorfindet, auf dem Abraham Lincoln sitzt (Lincoln hat die Sklaverei in den USA abgeschafft). Diese Statue ist mehr als beeindruckend! Lincoln hat den perfekten Blick über die gesamte National Mall auf das Washington Monument, den großen spitzen Turm, der von allen Seiten der Mall aus sichtbar ist und hoch Richtung Himmel ragt.

Doch auch die anderen Memorials sind imposant. Ob es das Jefferson Denkmal ist (Thomas Jefferson war der Verfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung), oder die riesige Statue zu Ehren Martin Luther Kings – in der riesigen Mall kann man mehr als nur einen Tag verbringen, so viel gibt es zu besichtigen.

Denn neben den ganzen Denkmälern gibt es auch zahlreiche Museen, die dank der Smithsonian Institution alle kostenfrei zu besichtigen sind! 

Hierunter gibt es z.B. das National Air and Space Museum (sehr zu empfehlen!), das National Museum of African American History and Culture, oder auch das National Museum of the American Indian sowie viele viele weitere. Leider war meine Zeit zu knapp, sonst hätte ich noch mehr als ein Museum besichtigt.

Ich fand es spannend zu sehen, wie viele Familien mit Kindern ihre Wochenendausflüge ins Museum verlegten – und überhaupt WIE VIELE SCHULKLASSEN während der Woche in Washington DC ihre Klassenfahrten verbrachten! :-)

Übrigens werden alle Gebäude entlang der Mall nachts besonders schön angestrahlt. Es lohnt sich also immer auch ein zusätzlicher Nachtspaziergang. :-)

 

"I have a dream"

 

Das weiße Haus befindet sich auch entlang der National Mall. Das fand ich aber um ehrlich zu sein ziemlich umspektakulär. Es sind unwahrscheinliche viele Sicherheitskräfte vor Ort und vermutlich nochmal doppelt so viele, die man gar nicht sieht, weil sich viele Scharfschützen auch irgendwo in den umliegenden Gebäuden verschanzt haben.

Was aber noch zu empfehlen ist, ist ein Besuch des Capitols – dem Sitz des Kongresses. In ihm finden Sitzungen des Senats und des Repräsentantenhauses statt. Hier hat mein Bruder uns im Vorfeld eine Tour gebucht, sodass wir ausführlich herumgeführt wurden. Das war wirklich sehr beeindruckend. In dem Raum zu stehen, in dem regelmäßig auch der Amerikanische Präsident anwesend ist, das hat schon was.

 

"Blue ridge mountains, Shenandoah river"

 

Doch auch außerhalb von Washington DC gibt es eine Menge zu sehen. Für einen Tag haben wir uns dann ein Auto gemietet und sind zum Shenandoah Nationalpark gefahren. Raus aus der Stadt, rein in die Natur! Sowas liebe ich ja! Dort kann man super viele verschiedene Wanderrouten nehmen. Beeindruckend war die weite Sicht, die man von vielen Stellen aus hatte. 

Selbstverständlich habe ich an der ein oder anderen Stelle, ein paar Yoga Flows gestartet. :-)

Oh und was Yoga angeht, so war ein besonderes Highlight für mich auch der Besuch bei Embrace Yoga DC, dem Studio von Faith Hunter! Faith war nur vor wenigen Wochen als Gastdozentin bei unserem Yoga Teacher Training in Köln. Da war es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass ich mal ihr Studio auschecke, wenn ich schonmal in ihrer Stadt zu Besuch bin. An dem Tag als ich da war, hatte sie ebenfalls Besuch vom Yoga Journal, die aktuell durch die Staaten touren und verschiedene Studios featuren. Umso voller war der Kurs an dem Tag. Unsere Matten lagen dicht an dicht und ich liebte die aufgeweckte, lustige und quirlige Atmosphäre in ihrem Studio! Hier herrschte wirklich das Motto "Good vibes only" – alle waren so unfassbar gut drauf, jeder kannte jeden, alle schnatterten in einer fröhlichen Lautstärke, wie ich es noch nie zuvor in einem anderen Studio erlebt habe – auch während der Class! :-) Das war echt mal eine komplett andere Erfahrung und ich habe es geliebt! Warum ist die Atmosphäre in deutschen Yoga-Studios häufig so ernst? Und so übertrieben ruhig? I don't know it. :-)

 

Und so gingen unsere ersten 5 Tage in Washington DC auch ziemlich schnell um. Jeden Tag war Programm, Zeit zum Entspannen gab es eigentlich kaum. Erst recht, weil wir auch viel zu Erzählen hatten und einfach die Zeit miteinander genossen.

 

Auch die Nächte waren ziemlich kurz, was wohl einerseits am Jetlag lag, anderseits aber auch daran, dass wir uns alle gemeinsam ein kleines Ein-Zimmer-Apartment von 35 qm teilten und jeder bei jedem Pieps wach wurde. :-)

Am 6. Tag ging es dann schließlich nach New York City!

Ab Washington gibt es super günstige Busverbindungen (z.B. über Megabus.com), die dich in vier Stunden nach New York fahren.

 

 

New York City

Das war insgesamt mein 3. Besuch in New York, wobei ich beim ersten Mal noch ein kleines Kind war und mein letzter Besuch schon 14 Jahre zurück lag. Meine Erinnerungen mussten also an der ein oder anderen Stelle etwas aufgefrischt werden.

Der Bus hat uns direkt an der Ecke 7th Ave & 28th St rausgelassen, sodass wir es von dort aus nicht mehr weit ins West Village, dem westlichen Teil des Greenwich Viertels, hatten. Hier habe ich bei meiner alten Mitbewohnerin aus Köln geschlafen, die seit vier Jahren in New York ist und meiner Meinung nach den perfekten American Dream lebt! Meine Ma und Oma hatten sich ganz in der Nähe eine AirBnB-Wohnung gemietet. 

Sex and the city

Kaum im West Village angekommen, fühlte ich mich direkt wie am Set von Sex and the City! Ohne es wirklich zu wissen, erinnerten mich all die schönen Häuserfassaden mit den kleinen Treppen zur Haustür an die Wohnung von Carrie Bradshaw. Als ich meiner Freundin von meinem Gefühl erzählte, musste sie laut lachen. Denn sie wohnte tatsächlich nur eine Parallelstraße von Carrie Bradshaw entfernt – zumindest inoffiziell. Offiziell wohnte Carrie in der Upper East Side, inoffiziell war der Drehort ihrer Wohnung aber in 66 Perry St im Greenwich Village. 

Und direkt eine Straßenecke weiter an der Bleecker St & West 11th St war auch die Magnolia Bakery, ein kleiner süßer Cupcake-Laden bekannt aus der Serie. Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen und musste direkt einen Cupcake probieren. Er war nur leider so unfassbar fürchterlich süß, sodass ich ihn kaum aufessen konnte. Aber hey ... ich war da. :-)

 

Auch sonst hat das Greenwich Village eine Menge zu bieten. Die Straßen sind wunderschön, es stehen dort viele Bäume und es ist fast so ruhig, dass man kaum glauben kann, mitten in Manhattan zu sein. In dem Viertel gibt es super süße kleine Boutiquen und Cafés oder Restaurants. Und das Essen durfte natürlich nicht zu kurz kommen. :-)

Auf die Empfehlung meiner Freundin habe ich zum Beispiel morgens das Maison Kayser für die besten französischen Croissants getestet (326 Bleecker St – direkt an der Ecke zur berühmten Christopher St). Wirklich sehr lecker!

Außerdem kann ich uneingeschränkt das Westville empfehlen (210 West 10th St) – ein ganz zauberhaftes kleines Restaurant, bei dem es super frische und gesunde Gerichte gibt. Farm to Table lautet hier das Motto!

An einem anderen Abend waren wir in einem coolen italienischen Restaurant, dem Rosemary's (18 Greenwich Ave)! Hier habe ich die leckersten Linguine in Zitronensauce gegessen, die ich seit langer Zeit hatte! Nachteil: Es ist sehr laut im Restaurant.

 

Doch selbstverständlich war ich nicht nur zum Essen in New York.

Manhattan Love Story

Ebenfalls von meiner Freundin empfohlen, habe ich mir einen Tag ein Citi Bike ausgeliehen. Die Fahrräder stehen wirklich an jeder Ecke – kaum zu glauben, dass man New York prima mit dem Fahrrad erkunden kann, oder? Doch so war es! Und so bin ich früh morgens aufgestanden, um möglichst viel vom Tag zu haben und habe mir eins der heiß begehrten Fahrräder geschnappt, um damit den kompletten Hudson River entlang Richtung Süden Manhattans zu radeln. Ich hatte so riesige Glücksgefühle, als ich da morgens um 8 Uhr auf meinem Fahrrad durch New York fuhr und mir die Sonne ins Gesicht schien. Um mich herum erwachte die Stadt langsam, es waren unglaublich viele Jogger unterwegs, Leute in Anzügen auf dem Weg zur Arbeit und Kinder, die zur Schule spazierten. Und ich radelte einfach mitten durch, auf dem Weg zur Brooklyn Bridge.

Der Tag gehörte vollständig mir. Ich hatte so viele Ziele, die ich eigenständig erkunden wollte. Gleichzeitig wollte ich mich einfach treiben lassen, mein eigenes Tempo gehen und die Stadt in vollem Umfang einfach nur in mich aufsaugen.

An der Brooklyn Bridge habe ich mein Fahrrad dann wieder in einer Docking Station geparkt, mir einen Kaffee gekauft und bin dann in aller Ruhe in der Morgensonne über die Brooklyn Bridge auf die andere Seite nach Brooklyn spaziert! Diese Brücke ist mein absolutes Highlight der Stadt! In den frühen Morgenstunden waren noch nicht sehr viele Touristen auf der Brücke – das sieht zur Mittagszeit nämlich schon ganz anders aus. Und trotzdem hatte es mich gewurmt, dass ich nicht noch früher aufgestanden bin, um bereits zum Sonnenaufgang da zu sein (der war nämlich schon um 5:46 h!).

Doch wie du den nachfolgenden Bildern sehen wirst, habe ich genau das dann einen Tag später gemacht, als der Wecker um 5 Uhr klingelte, denn ich wollte einfach unbedingt dieses schöne Morgenlicht sehen und die Brücke noch leerer, fast für mich alleine, erleben. Doch dazu später mehr.

 

In Brooklyn angekommen, habe ich mich nach einem kurzen Spaziergang durch das Stadtwäldchen in die Ubahn gesetzt und bin zum Shoppen zur 5th Ave & 23rd St gefahren, um mich von hieraus Richtung Süden bis zur 16th St treiben zu lassen. Gekauft habe ich nichts. Und dennoch liebe ich all die wunderschönen Läden wie Free People oder Anthropologie. Ich war einfach nur happy, durch die Straßen und Geschäfte zu bummeln. Anschließend ging es weiter nach Soho zur Haltestelle Prince St zum Broadway! Hier habe ich es auch für viele Stunden einfach genossen, durch die Straßen (auch abseits der Hauptstraße) zu schlendern, Kaffee zu schlürfen und Menschen zu beobachten. Hach, ich war einfach so unglaublich glücklich, dort zu sein! 

Am Nachmittag habe ich mir dann noch ganz amerikanisch ein Spa-Treatment gegönnt. Hey, in New York (und auch in den meisten anderen amerikanischen Großstädten) gibt es ungefähr alle paar hundert Meter günstige Möglichkeiten für Mani- und Pediküre! Also why not einfach mal für eine Stunde abschalten, entspannen und sich die Nägel machen lassen? :-)

Am Abend war ich dann so erschöpft vom ganzen Herumlaufen, dass ich jeden Muskel in meinem Körper spürte. Mein iPhone sagte mir, dass ich über 23 km zu Fuß zurückgelegt hatte an dem Tag! Bestes Workout also!

Übrigens, kennst du schon folgende Faustregel? Man sagt, das man im Schnitt pro Avenue 4 Minuten und pro Street 1 Minute zu Fuß braucht! So kann man einfach errechnen, wie lange man von einem Ort zum anderen braucht. Die Entfernungen schätzt man nämlich schnell mal falsch ein. :-)

Am nächsten Tag klingelte dann also wie schon erwähnt um 5 Uhr morgens der Wecker. Ich war mit meiner Familie verabredet, um noch einmal zur Brooklyn Bridge zu fahren und dieses Mal das wunderschöne Morgenlicht zu erleben!

Mein Tipp für jeden, der mal nach New York fährt: UNBEDINGT MACHEN! Das frühe Aufstehen lohnt sich! Es sind fast keine anderen Menschen auf der Brücke, das Licht ist ein Traum, die angestrahlten Hochhäuser funkeln von der aufgehenden Sonne und die Atmosphäre da oben ist einfach unbeschreiblich schön!

 

"Yea I'm out that Brooklyn"

 

Leider stand nach 2,5 Tagen auch schon wieder die Abfahrt an. Die Zeit war einfach viel zu kurz und ich hätte liebend gerne noch viel mehr von dieser aufregenden Stadt erlebt!

So gab es doch einige Highlights, die ich zwar noch von meiner vergangenen Reise nach New York kannte, die ich aber dieses Mal aus zeitlichen Gründen einfach nicht geschafft habe. So zum Beispiel:

  • einen Ausflug zum Central Park
  • einen Besuch im MoMA
  • den Besuch einer Broadway-Show (mein Musical-Herz schlägt da natürlich höher, beim letzen Mal hatte ich zum Beispiel 42nd Street am Broadway gesehen!)
  • eine Fahrt mit der Staten Island Ferry
  • auf einen Wolkenkratzer rauffahren und die Aussicht genießen (wenn man z.B. auf's Rockefeller Center fährt, sieht man immerhin das Empire State Building auf Augenhöhe in der Skyline)
  • eine High Line Tour zum Meatpacking District (eine stillgelegte Güterzugtrasse durch wunderschöne Gartenanlagen)
  • die Hipster-Viertel Williamsburg und Bushwick erkunden :-)
  • und so viel mehr!!

Eins steht fest: Bis zum meinem nächsten Besuch dieser aufregenden Stadt warte ich nicht nochmal 14 Jahre – hier muss ich ganz bald nochmal hin! Denn es gibt noch sooooo viel mehr zu entdecken. Dieser Stadt gehört mein Herz, ganz ähnlich wie auch Los Angeles mein Herz gehört. Ich kann dieses Gefühl gar nicht wirklich in Worte fassen, denn meine Liebe zu diesem Land ist einfach da. Wer weiß wie viele Vorleben ich dort schon so verbracht habe ... ;-)

 

Family first

 

Zum Schluss hatte ich noch eine letzte Nacht in Washington DC, bevor es dann wieder zurück nach Deutschland ging. Ich kann sagen, dass diese Woche mir unglaublich gut getan hat. Die gemeinsame Zeit mit meiner Familie war so kostbar! Und trotz kleiner Zickereien zwischendurch (die sind doch normal, oder?) haben wir uns alle wunderbar verstanden und einfach die gemeinsame Zeit genossen. Hierfür bin ich wirklich unendlich dankbar.

 

Wofür ich außerdem noch dankbar bin?

Für all die wunderbaren Dinge, die ich während meiner Zeit dort essen konnte. Mein Bruder wohnt in Washington DC zum Glück direkt neben einem Whole Foods Market – mein Paradies! Warum haben wir nicht solche wundervollen Supermärkte in Deutschland? Die Gemüseregale sind rieeeesig, du findet in jedem Whole Foods eine 10-20 Meter lange Kühlwand, die voll mit frischem Blattgrün, Salaten und Gemüse ist! Auch die Obstabteilung ist vergleichsweise gigantisch!

Bei Trader Joes habe ich mich natürlich direkt mit meinen Lieblings Kale Chips eingedeckt – und mein Bedarf an Chocolate Chip Cookies, Bagels und Frozen Yogurt ist auch erstmal wieder gedeckt (ja ich lebe nicht immer nur gesund, kleine Ausnahmen müssen sein!). :-)

 

Falls du auch mal nach New York oder Washington reisen solltest, dann hat dir mein kleiner Erfahrungsbericht hoffentlich weitergeholfen und vielleicht auch den ein oder anderen Tipp gebracht. Und falls du noch keine Reise geplant haben solltest, dann wirst du es ja vielleicht spätestens jetzt auf deine Liste der möglichen Reiseziele setzen – ich verspreche dir, es lohnt sich!

Beide Städte sind besonders. Unvergleichbar. Aufregend. Und wunderschön.

 

Maren :-)

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