Mailand, Yoga, Smoothie-Challenge – Mein persönlicher Monatsrückblick Februar 2018

Der Februar hat zwar nur 28 Tage, doch diese vier Wochen kamen mir doppelt so kurz vor wie jeder andere Monat! Das mag daran liegen, dass wieder super viel passiert ist und ich kaum einen Tag zum Durchatmen hatte. Mein Monat bestand aus viel Yoga, noch mehr Smoothies, Karneval, einem Kurztrip nach Mailand und so mancher emotionalen Achterbahnfahrt. :-)

Was stand im Februar an?

Da ist mein 30. Geburtstag gerade erst vorbei, da überschlagen sich schon wieder die Ereignisse und ich habe kaum mal Zeit, um richtig durchzuatmen. Ich dachte eigentlich immer, im Alter wird das Leben ruhiger, aber soweit bin ich anscheinend noch nicht! Nagut, so ist's auch richtig! Denn für mich gibt es auch kein schlimmeres Gefühl, als das Gefühl des Stillstandes. Zum Luft holen tut ein Stillstand zwar ganz gut, aber grundsätzlich darf es in meinem Leben gerne bunt, turbulent und abwechslungsreich zugehen. :-)

"Let Your Booty Do That Yoga!"

 

Yoga, Yoga, Yoga! Mein Leben dreht sich seit Januar um nichts anderes mehr! Daran wird sich vorerst auch nichts ändern, denn die Yogalehrer-Ausbildung geht bis Mitte Mai, ist mega spannend, super interessant aber auch seeeeehr zeitintensiv! 

Im Februar hatte ich wieder zwei komplette Wochenenden Ausbildungsblock.

Das eine Wochenende drehte sich um Yoga-Anatomie, am anderen Wochenende haben wir uns dem "Sequencing" von Yogastunden angenähert, also dem genauen Aufbau und der Zusammensetzung von Stunden. 

 

Das Lernen der ganzen Theorie macht mir unglaublich Spaß – ich sauge förmlich alles Wissen wie ein großer Schwamm auf. :-) 

Teilweise muss ich mich schon selbst davor schützen, ein wenig Druck rauszunehmen und mich mit all dem Pensum, das wir zu erfüllen haben, nicht selbst zu stressen.

Denn nebenbei müssen wir zusätzlich zahlreiche Bücher lesen und entsprechende Bookreports darüber einreichen. Und bei der vielen Theorie darf die Praxis natürlich auch nicht zu kurz kommen: 42 Vinyasa-Stunden müssen wir während unserer Ausbildung besuchen und uns den Besuch sogar abzeichnen lassen (ein bisschen wie damals im Konfirmationsunterricht mit den Kirchenbesuchen, hehe). :-)

Und damit nicht genug – all das Gelernte, will natürlich auch geübt werden. Also stehen nebenbei noch zahlreiche Treffen mit anderen Yogis und Freunden an, um erste eigens zusammengestellte Yoga-Sequenzen direkt mal "am Mann" zu testen und zu unterrichten!

Das macht so mega Bock! Ich liebe es und bin so gespannt, was noch alles so ansteht, denn die Ausbildung geht noch weitere zweieinhalb Monate – und ist ja erst der Anfang dieser Reise. :-)

Dazu wird es mit Sicherheit noch den ein oder anderen separaten und ausführlicheren Blogpost geben – denn ich finde Yoga sollte in die Welt getragen werden, es tut Körper, Geist und Seele so unglaublich gut und kann jedem Leben eine positive Wendung geben! :-)

 

Kumm mer lääve

Doch es gab tatsächlich auch ein paar wenige Tage im Februar, an denen Yoga eine eher untergeordnete bis gar keine Rolle spielte. Es herrschte Ausnahmezustand. Denn ich komme aus Köln, DER Karnevalshochburg! Und Karneval in Köln lässt sich wirklich schlecht beschreiben, man muss es erleben. 

Eins sei gesagt: Die Uschi hat auf jeden Fall kräftig Gas gegeben und wie es sich gehört ordentlich zu Kasalla, Brings, Cat Ballou und Bläck Fööss geschunkelt ...

Die Fotos müssen an dieser Stelle als weitere Erläuterung also ausreichen ... und natürlich sind die Brüste echt, ich versteh die Frage nicht!

 


Bella Italia

Mein größtes Highlight in diesem Monat liegt erst ein paar Tage zurück: Italien! Dieses Land ist einfach immer eine Reise wert. Vor genau einem Jahr war ich für ein Wochenende in Rom – dieses Jahr stand Mailand auf dem Programm. Mit meiner lieben Freundin Steffi habe ich zwei wundervolle Tage in der aufregenden Modemetropole verbracht! Dass wir ausgerechnet während der Mailänder Fashion Week da waren, wurde uns spätestens dann bewusst, als wir in eine große Meute an Fotografen gerieten, vor dessen Linsen sich die Blogger, Influencer und Models dieser Tage im Blitzlichtgewitter ablichten ließen! Wow, das war echt spannend zu beobachten – und nein, für uns gab es dieses Mal leider kein Foto! :-)

 

Zwei Tage sind knapp, doch vollkommen ausreichend, um einen guten Eindruck der Stadt zu bekommen. Unser Trip bestand mehr oder weniger einfach nur aus Essen, Shoppen, Bummeln und Quatschen.

Und wie jeder weiß, spielt Essen in Italien eine seeeehr große Rolle! Genau dafür waren wir auch da: Für Risotto, Pizza, Pasta, Cappuccino, Gelato und Vino!

Und obwohl ich gerade eigentlich auf Kaffeeentzug bin, habe ich mir in Mailand eine Ausnahme gegönnt, denn der Genuss sollte absolut im Vordergrund stehen! In der Yogaausbildung haben wir uns nämlich an einem Tag intensiver mit dem Thema "Verzicht" auseinander gesetzt und ich habe erzählt, dass es mir zur Zeit sehr schwer fallen würde, auf Kaffee zu verzichten, obwohl ich merke, dass mein Körper schon sehr abhängig von der täglichen Koffein-Dosis ist. Ich bekomme direkt Kopfschmerzen, wenn ich mal einen Tag keinen Kaffee trinke. Das war für mich der Anlass, während der Ausbildungszeit mal bewusst meinen Kaffeekonsum zu reduzieren und den Körper mal auf Entzug zu setzen. Die ersten drei Tage ohne Kaffee hatte ich tatsächlich starke Kopfschmerzen, doch inzwischen habe ich mich an koffeinfreien Kaffe und Getreidekaffee gewöhnt. Nicht aber in Mailand – da wollte ich echten italienischen Espresso trinken und mich nicht selbst maßregeln, nur weil ich meine eigens aufgestellten Regeln etwas lockere. :-)

 

Für die zwei Tage hatten wir keinen konkreten Plan, sondern haben uns einfach treiben lassen – von einem Café zum nächsten Restaurant, dazwischen ein paar Shops, ein Besuch des Mailänder Doms (wirklich ein MUST-SEE, auch von innen!) und abends dann ab zu den Kanälen, wo eine Bar neben der anderen ist und das Nachtleben tobt. Dieser Trip hat mich so glücklich gemacht! 

 

Ich kann wirklich jedem nur wärmstens ans Herz legen, regelmäßig mal ein Wochenende außerhalb der gewohnten Stadt"mauern" zu verbringen und einfach mal eine neue Gegend zu erkunden! Für mich bedeutet Reisen Lebensqualität! Und daher ist es für mich das am sinnvollsten investierte Geld, einfach mal einen Kurztrip zu buchen und für wenige Tage in eine neue Welt einzutauchen.

Denn solch ein Trip klärt die Gedanken. Man bekommt neue Inspiration, neue Ideen und Anregungen und kommt raus aus seiner Komfortzone! 

Und falls du noch nicht in Mailand warst, wäre die Stadt wirklich mein heißer Tipp für dich – es gibt so viel zu entdecken! Das war mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch in der Modehauptstadt! :-)

 

Smoothie-Challenge

Vom 14. - 28. Februar stand außerdem die Smoothie-Challenge an! Ich hatte vorab schon davon berichtet und auch einige Rezeptvorschläge geposted. Bei der Challenge ging es einfach nur darum, für zwei Wochen lang jeden Tag einen (grünen) Smoothie zu trinken, um nach der wilden Karnevalszeit, den Körper beim Entgiften zu unterstützen und das Immunsystem wieder mit frischen Vitaminen und Nährstoffen aufzutanken. Es war spannend zu sehen, wie viele doch bei der Challenge mitgemacht haben. Auf Instagram habe ich zahlreiche Fotos von selbstgemachten Smoothies geschickt bekommen! Das finde ich großartig! Und vielleicht wird der ein oder andere die Routine ja beibehalten und weiterhin täglich für eine Minute den Mixer anschmeißen. :-)

Smoothies spielen bereits seit einigen Jahren eine wichtige Rolle in meinem Leben. Meinem Körper tun die frischen Drinks einfach gut und ich spüre förmlich wie es mir nach einem grünen Smoothie (oder Saft) besser geht. Häufig schaffen wir es im Alltag nicht, ausreichend Obst und Gemüse zu essen, um unseren Tagesbedarf an Vitaminen und Nährstoffen zu decken. Daher sind Smoothies eine hervorragende Möglichkeit, um auf die nötige Menge an Obst und Gemüse (insbesondere das Blattgrün spielt eine so wichtige Rolle!) zu kommen. 

 

Mein Lieblings-Smoothie im Februar

In der Regel bereite ich mir jeden Tag einen anderen Smoothie zu. Häufig lasse ich den Zufall entscheiden und schaue einfach, welche Zutaten mich im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt besonders ansprechen.

Mein Lieblings-Smoothie im Februar bestand wohl aus:

  • 1/2 Avocado
  • 1/4 Ananas
  • 2 Orangen
  • eine Handvoll Spinat
  • ein Schuss Kokosmilch

Schonmal ausprobiert? :-)


Neben all diesen vielen Erlebnissen, war jedoch auch emotional so einiges bei mir los. Ich habe mich selbst sehr unter Druck gesetzt, all meine "Verpflichtungen" zu erfüllen, meinen eigenen Ansprüchen an mich gerecht zu werden und alles neben der normalen Arbeit noch unter einen Hut zu bekommen.

Es gab Tage, an denen ich mir drei Stunden vor der Arbeit den Wecker gestellt habe, um genügend Zeit für meine morgendliche Routine zu haben – und dennoch war die Zeit zu knapp und ich habe mich tierisch geärgert, dass ich nicht alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte: Für mindestens 10 Minuten meditieren, in mein Dankbarkeitstagebuch schreiben (Das 6-Minuten-Tagebuch von Dominik Spenst), Yoga praktizieren, meinen Smoothie für die Challenge zubereiten (das dann natürlich auch mit entsprechenden Fotos und Videos für Instagram festhalten), nicht zu vergessen mein Frühstück vorbereiten (und essen), duschen, anziehen, fertig machen, Mails checken, etc.! Ach und eigentlich wollte ich ja auch noch an einer neuen Yoga-Playlist auf Spotify arbeiten. Äh wann? Die Zeit ist gerannt!

Ich musste also dazu übergehen, mich morgens nicht zu zerreißen, sondern stattdessen jeden Morgen einen anderen Schwerpunkt zu setzen. Wenn ich mir morgens meine Zeit nehme zum Meditieren, dann kann ich immer noch abends Yoga machen! Meine Mails kann ich im Büro das erste Mal checken und den Wecker nur einmal zu snoozen könnte ebenfalls helfen, um nicht so in Stress zu geraten. :-)

Und mal ganz ehrlich: Wie bekloppt ist es denn bitte, dass ich von Sachen in Stress gerate, die mich eigentlich entspannen, mir weiterhelfen und Spaß machen sollen!? Also lieber mal an der ein oder anderen Stelle etwas kürzer treten und dafür auf die Dinge konzentrieren, für die ich genügend Zeit eingeplant habe. Seitdem geht's mir besser. 

Ich war diesen Monat außerdem auch ziemlich nah am Wasser gebaut. Wir Frauen haben diese Phasen ja manchmal – da sind wir einfach emotionaler und dünnhäutiger. So ging es mir in den vergangenen paar Wochen, denn es hatte sich einiges angestaut. Es gab Dinge, die mich belastet haben, denen ich jedoch keinen Raum gegeben hatte, um gelöst zu werden. Meistens ploppen die Emotionen bei mir dann in genau diesen stressigen Phasen auf. Und auch hier hat sich mal wieder gezeigt, wie befreiend es ist, über diese angestauten Gefühle zu sprechen, den ganzen Ballast mal einmal komplett loszuwerden und quasi die Reset-Taste zu drücken. 

Ich vermute, es ist die Yoga-Ausbildung, die bei mir zur Zeit einiges in Gang setzt, Ungelöstes löst und neue Dinge anstößt. Das ist sehr spannend zu beobachten und dennoch auch kein Wunder, ist Yoga doch primär eine Reise zu dir selbst ...

 

Welches Buch habe ich gelesen?

Bitte nicht direkt vom Titel abschrecken lassen, für alle die nicht religiös sind! Gespräche mit Gott von Neale Donald Walsch ist mittlerweile echt ein Klassiker und enthält wundervolle Weisheiten über das Leben, unsere Existenz, die Liebe und Spiritualität! Als ich das Buch schon vor 15 Jahren bei meiner Mutter im Schrank sah, dachte ich immer "Was liest die denn da komisches?" – heute verstehe ich sehr gut, warum sie das Buch so gefesselt hatte! Es regt sehr zum Nachdenken an und ist definitiv kein Buch, das man mal eben so über Nacht verschlingt, weil es so intensiv ist!

Ich werde Teil 2 und 3 auf jeden Fall auch noch lesen!


Was ist meine Weisheit des Monats?

"Mit einem ständig zum Ausdruck gebrachten Gedanken, einem immer wieder geäußerten Wort geschieht genau das – es wird geäußert. Es wird nach außen hin verwirklicht. Es wird zu eurer physischen Realität." – Neale Donald Walsch (aus "Gespräche mit Gott")

 

Wir sind die Schöpfer unseres Lebens, das muss uns einfach klar sein. Darum sollten wir uns auch sehr bewusst machen, was für Gedanken uns tagtäglich durch den Kopf schießen. Welche verstecken Glaubenssätze wir in uns tragen. Und wie wir über uns selber denken und sprechen (insbesondere wenn kein anderer zuhört). 

Ich glaube fest daran, dass wir unser Leben aktiv selbst in der Hand haben und selbst den größten Einfluss auf unsere Lebensqualität haben! 

Darum sollten wir auch darauf vertrauen, dass unsere Träume und Visionen sich verwirklichen und in der Realität manifestieren. Das Leben ist zu kurz für Selbstzweifel, Sorgen und Ängste! 

Also lasst uns das Leben in all seinen wundervollen Facetten genießen und die spannende Reise auf der wir uns alle befinden voll und ganz auskosten!

 

Namaste!

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