30 Jahr, wie wunderbar! – Mein persönlicher Monatsrückblick Januar 2018

Emotional. Ergreifend. Bewegend. Spannend. Aufregend. Anstrengend. Lustig. Feuchtfröhlich. Wundervoll. Herrlich. Zauberschön. ... Ich könnte noch unzählige weitere Attribute finden, die den vergangenen Monat für mich umschreiben. Ich bin im Januar nicht nur 30 geworden, sondern habe mir selbst mit dem Beginn meiner Yogalehrer-Ausbildung das allerbeste Geburtstagsgeschenk gemacht. Gefühlt bin ich noch immer am Schweben von all den wundervollen Momenten, die ich erleben durfte! Und dafür bin ich unglaublich dankbar. Was genau diese Momente alles waren, kannst du in diesem Monatsrückblick nachlesen ...

Was stand im Januar so an?

Dirty Thirty, Baby!

Der Januar war MEIN Monat – ich kann es gar nicht anders formulieren. :-) Denn was ich im vergangenen Monat alles erleben durfte, erfüllt mich mit unglaublich viel Dankbarkeit und Liebe. 

An allererster Stelle stand mein runder Geburtstag. Ja, nun bin ich 30 Jahre alt, eine Zahl, die erstmal nur eine Zahl ist, die für mich aber (wie vermutlich für viele andere Menschen auch) eine große Bedeutung hat.

Ich habe keine Angst vor dem Älterwerden, im Gegenteil, ich freue mich über alle neuen Erfahrungen und Lebensabschnitte, die noch kommen werden. Doch vor jedem neuen Abschnitt liegt ja auch ein vergangener und ein bisschen wehmütig blicke ich schon auf die Jahre in den 20ern zurück, denn die waren einfach unfassbar schön. :-)

Für mich ist in den letzten zehn Jahren wahnsinnig viel passiert, was mich auf beruflicher und persönlicher Ebene hat wachsen lassen und ich bin unendlich dankbar für all die positiven aber auch schmerzhaften Erfahrungen in dieser Zeit, die alle ihren Teil dazu beigetragen haben, dass ich heute bin wer ich bin. Darum wollte ich meinen runden Geburtstag auf jeden Fall gebührend feiern und ich habe mir nichts sehnlicher gewünscht, als dass alle meine liebsten Menschen, mal an einem Ort zusammenkommen und wir gemeinsam eine fette Party feiern! :-) Und das war für mich keine Selbstverständlichkeit. Zwar lebt ein Großteil meiner Freunde in Köln, meine Familie jedoch lebt im hohen Norden und viele meiner alten Schulfreunde sowie teilweise auch Studienfreunde sind mittlerweile deutschlandweit verteilt, sodass man sich leider nur noch selten sieht. Umso ergreifender war es dann für mich, dass zu meinem 30. Geburtstag alle versammelt in einem Raum waren – für mich sprühte der Raum nur so vor Liebe, so berührt und dankbar war ich, dass sie alle wegen mir gekommen sind und DA waren! Es folgte eine Überraschung nach der anderen und auch die ein oder andere Träne blieb nicht unentdeckt im Laufe des Abends. Und ich rede von Freudentränen!

Doch wer mich kennt, der weiß, dass ich keine "normale" Party schmeißen konnte. Als großer Beyoncé-Fan konnte es einfach nur eine Mottoparty geben. So kamen zu meinen "MTV Video Music Awards" die großen Stars der Musikszene – von Madonna, Britney Spears, Nelly oder Helene Fischer bis hin zu Alexander Marcus, Gwen Stefani, Nicki Minaj, Eminem und Tina Turner – sie waren alle am Start! Hier ein kleiner Ausschnitt. :-)

 

 

Doch im Januar hat mich nicht nur mein Geburtstag berührt und beschäftigt. Ich habe den neuen Lebensabschnitt nämlich direkt mit etwas ganz Besonderem beginnen dürfen ...

 

Der Beginn meiner Yogalehrer-Ausbildung

Vor einigen Monaten habe ich einen ausführlichen Bericht über mein Yoga-Retreat auf Santorini geschrieben – wer ihn gelesen hat weiß, wie magisch diese Reise für mich war. Denn wie viel mir Yoga bedeutet, wurde mir eigentlich erst so richtig auf dieser Reise bewusst. Und somit stand für mich ziemlich schnell fest, dass ich noch viel weiter in die Yoga-Welt eintauchen möchte, um ein tiefergehendes Verständnis für die gesamte Philosophie dahinter zu entwickeln, meine eigene Praxis zu intensivieren und besser zu verstehen. So habe ich mich entschlossen, meinen neuen Lebensabschnitt (30, whoohooo!) mit einem neuen Highlight zu starten: Einer 200-Stunden-Yogalehrer-Ausbildung! 

Und diese hat tatsächlich bereits exakt einen Tag nach meinem Geburtstag begonnen, welch ein Zeichen! Ich mache die Ausbildung in meinem Kölner Yoga-Studio "The Yogaloft" und sie dauert insgesamt vier Monate. 

Und sie hätte nicht besser und intensiver starten können: 7 Tage am Stück, 10-12 Stunden Yoga in einem ausgewählten Kreis von 30 Yogis – das war der Start! Und welch ein Zauber bereits in der ersten Woche entstanden ist, kann ich kaum in Worte fassen.

Ich finde es immer wieder spannend zu beobachten, wie schnell einem "fremde" Menschen ans Herz wachsen können, wenn man viele gemeinsame und intensive Stunden miteinander verbringt. Genau das ist auch während der ersten Ausbildungswoche geschehen. 

Bereits der Nachmittag an Tag 1 schweißte uns als Gruppe zusammen. Denn ziemlich schnell durften wir erfahren, dass wir noch ziemlich weit entfernt von einem "perfekten Yogalehrer" sind. Wir wurden nämlich alle nacheinander direkt ins kalte Wasser geworfen und sollten bereits erste Sequenzen und Flows unterrichten. Zu sehen, wie wir alle nacheinander kläglich scheiterten (selbstverständlich fehlte uns noch jegliches Handwerkszeug, um einen Flow nicht nur korrekt zu demonstrieren, sondern ihn samt richtiger Atemtechnik auch Schritt für Schritt anzusagen), war eine ziemlich interessante Erfahrung. Keiner musste sich blamieren, wir saßen alle im selben Boot und unterstützen uns gegenseitig. Das war wahnsinnig schön mit anzusehen. Und so ging der Rest der Woche weiter. Neben der Asana-Praxis hatte wir jeden Tag andere Inhalte auf dem Stundenplan stehen: Meditation, Chanting, Ayurveda und Ernährung, Nadi (Energiekanäle), Yoga-Geschichte oder Pranayama (Atemübungen) – kein Tag war wie der andere.

Bereits an Tag 3 hatte ich solch einen Muskelkater, dass ich mich kaum noch bewegen konnte. Doch das half ja nichts, es ging immer weiter. :-) Umso mehr habe ich unsere ausgiebigen Mittagspausen genossen, in denen wir jeden Tag andere Restaurants und Cafés aufgesucht haben, uns im Gemüseladen frisch gepresste Säfte kauften oder im französischen Café Macarons und Cappuccino schlemmten. Und noch viel schöner waren all die tollen Gespräche, die wir hatten. Wir sind ein so bunt zusammengewürfelter Haufen an Frauen (nein Stopp, ein Mann ist tatsächlich auch unter uns!), dass es so inspirierend ist, sich jeden Tag aufs Neue auszutauschen und besser kennenzulernen.

Neben der vielen Theorie und Praxis haben wir zudem noch wundervolle Übungen gemacht, die uns als Menschen einander näher gebracht haben. Hier möchte ich gar nicht allzu viel verraten, es ist auf jeden Fall so, dass diese Ausbildung auch viele Elemente enthält, die ich bereits aus Seminaren der Persönlichkeitsentwicklung kenne – kein Wunder, genau darum geht es im Yoga ja auch: Persönliche Weiterentwicklung. :-)

 

Denn für alle, die Yoga immer nur mit "Sport" oder ein bisschen "Entspannung" verbinden: Yoga ist so viel mehr als nur die Praxis auf der Matte! Es ist sogar nur ein kleiner Teil des Ganzen! 

Yoga ist eine uralte indische philosophische Lehre, die sich über tausende Jahre immer weiterentwickelt hat. Heute gibt es unzählige verschiedene Yoga-Stile. Dazu gehören natürlich die vielen verschiedenen Asanas (Körperhaltungen, also das, was man auf der Matte praktiziert), doch mindestens genauso wichtig sind Atemübungen, Meditationen, Reinigungspraktiken, Konzentrationsübungen, bestimmte Verhaltensregeln und Selbstdisziplin oder aber ein positiver Geist und die ständige Selbsterforschung. 

In der Bhagavad Gita heißt es: "Yoga ist die Weisheit des Handelns – Yoga ist die Bezwingung des eigenwilligen ungestümen Geistes – Yoga ist Einssein mit dem Selbst."

  

Für mich fühlt es sich zur Zeit so an, als würde sich ein riesiges großes Puzzle zusammensetzen, da ich realisiere, dass ich schon lange bevor ich angefangen habe Yoga aktiv zu praktizieren, meinen Lebensstil entsprechend in die Richtung ausgerichtet hatte. Umso gespannter bin ich, wohin die Reise gehen wird, denn ich stehe noch komplett am Anfang.

 

Ich werde sicherlich noch den ein oder anderen separaten Blogpost über meine Yogalehrer-Ausbildung schreiben, um dann noch mehr ins Detail zu gehen. Wenn du bis dahin schon spezifische Fragen dazu hast, kannst du dich natürlich auch jederzeit bei mir melden oder einfach einen Kommentar hinterlassen. :-)

 

 

Das Foto ist während unserer Intensivwoche entstanden, als nach vielen grauen Regentagen plötzlich für 10 Minuten die Sonne durch die Fenster schien. Dieser Moment war sehr besonders. Er führt mir vor Augen, wie man auch für die kleinsten Dinge, die uns häufig so selbstverständlich vorkommen, tiefste Dankbarkeit verspüren kann. Nämlich unter anderem, wenn einem einfach mal für kurze Zeit die Sonne ins Gesicht scheint. Und beim Thema Dankbarkeit kommen wir auch schon zum nächsten Thema. :-)

 

Welches Buch lese ich zur Zeit?

 

Dieses wundervolle Buch habe ich von einer lieben Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen: Das 6-Minuten Tagebuch von Dominik Spenst.

Es ist so aufgebaut, dass du jeden Tag insgesamt sechs Minuten aufbringst, um jeweils morgens und abends aufzuschreiben, wofür du besonders dankbar bist und was dich den Tag beschäftigt (hat). Dafür beantwortest du jeden Tag sechs kleine Fragen. Drei am Morgen und drei am Abend.

Und wie es in der Einleitung bereits geschrieben steht: Es ist mehr als nur ein Tagebuch.

 

Die positive Psychologie hat wissenschaftlich nachgewiesen, dass Dankbarkeit von fundamentaler Bedeutung für das persönliche Wohlbefinden ist, ebenso wie die Tatsache, dass Glück erlernbar ist. John Dyden sagt: "Zuerst erschaffen wir unsere Gewohnheiten, dann erschaffen sie uns."

 

Mit diesem Buch kannst du trainieren, mittels Dankbarkeit den Fokus auf das Gute in deinem Leben zu lenken. 

 

Neben den täglichen 6 Fragen morgens und abends gibt es zusätzlich noch unterschiedliche wöchentliche Fragen – viele darunter, die du dir mit Sicherheit noch nicht so häufig im Leben gestellt hast. :-)

 

Mein Lieblings-Drink im Januar


Im vergangenen Monat habe ich tatsächlich mal weniger Smoothies getrunken und mir stattdessen verhältnismäßig häufig frisch gepressten Orangensaft gezaubert. Sowohl mit "normalen" Orangen als auch mit Blutorangen. Mein Körper hat förmlich nach Frische geschrien und Orangen sind voll von Vitamin A, B und C sowie Kalzium und Magnesium! :-)

Wusstest du, dass es nachweislich hilft, bei Depressionen oder negativer Stimmung gelbes Obst und Gemüse zu essen, um die eigene Stimmung aufzuhellen? Ich weiß, das klingt abgefahren. Dabei wird insbesondere Orangen eine antidepressive Wirkung nachgesagt. Der Konsum der Frucht soll sich positiv auf unseren Gemütszustand auswirken und Depressionen oder Angstzustände reduzieren. 

So war ich im Januar zwar weit davon entfernt, depressiv zu sein, aber die kalte dunkle Jahreszeit, hat mit Sicherheit auch seinen Teil dazu beigetragen, dass ich vermehrte Lust auf helle frische Drinks hatte! :-)

 

Was ist mein Zitat des Monats?

"Take the first step in faith. You don't have to see the whole staircase, just take the first step." – Martin Luther King Jr

 

Wie du sicherlich gemerkt hast, war der Januar ein wunderschöner, bewegender Monat für mich. Umso passender, dass er gestern am 31. Januar mit einem ganz besonderen "Super-Blau-Blutmond" geendet ist, einer Konstellation, wie es sie zuletzt vor 150 Jahren gab. Altes loslassen und Neues willkommen heißen – genau darum geht es zu dieser Zeit und ich bin sowas von bereit, genau das zu tun! Und obwohl ich noch nicht weiß, wo die Reise in 2018 hingeht – die ersten Schritte sind gemacht. Und den Rest wird das Universum schon zur richtigen Zeit am richtigen Ort offenbaren.

 

Namaste! :-)

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