Ordnung muss sein – Glasbehälter statt Plastikverpackung

Was kann es Schöneres geben, als an einem verregneten Feiertag wie heute, einfach mal die komplette Küche aufzuräumen und insbesondere den Vorratsschrank mal wieder auf Vordermann zu bringen? :-) Vieles, schon klar. Mir fallen auch definitiv schönere Dinge ein, aber nichtsdestotrotz war ich heute ein fleißiges Bienchen und kam in einen regelrechten Flow, als ich anfing, all meine Glasbehälter mit entsprechenden Etiketten zu beschriften ... Das macht wirklich Spaß! :-) Doch warum erzähle ich das? 

Erst vergangene Woche war ich mit einer Freundin in einem Theaterstück, was gesellschaftskritisch unseren globalen Umgang mit Plastik behandelt hat. Mich hat das Stück ziemlich zum Nachdenken angeregt ...

Ob Klimawandel, das Schmelzen der Pole, die Abholzung von Regenwäldern oder die Plastikverschmutzung der Weltmeere – wir Menschen haben mittlerweile ein paar deftige Probleme an der Backe, die es längst überfällig zu lösen gilt. Klar, das Thema ist nicht neu und jedem ist bewusst, dass wir dabei sind, mit unserem Verhalten langsam aber sicher unseren gesamten Planeten zu zerstören. 

Und dennoch bin ich der Meinung, dass man sich nicht oft genug mit der Thematik auseinander setzen sollte. Schließlich gibt es genügend Möglichkeiten, wo man sich auch einfach selbst mal an die eigene Nase packen kann, um sein Verhalten zu hinterfragen. 

Aus diesem Grund hat mir das Theaterstück total gut gefallen, da es das Thema "Plastik" aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet und mich im Anschluss noch sehr lange beschäftigt hat.

Mein Tipp also für jeden Kölner:

Der siebte Kontinent. Reise zur größten Mülldeponie der Erde.

Theater im Bauturm, Aachener Str. 24-26, 50674 Köln. 

Das Stück läuft noch den gesamten Mai und Juni.

 

Es reicht eben nicht aus, im Supermarkt nur auf Plastiktüten zu verzichten oder seinen eigenen Becher für den Coffee to go mitzubringen (und wie häufig passiert es mir leider, dass ich meinen Becher Zuhause vergesse und trotzdem einen Kaffee zum Mitnehmen bestelle. Ich ärger mich jedes Mal aufs Neue über mich selbst). 

Und als ich heute morgen meine Küche aufgeräumt und viele meiner Lebensmittel in Glasbehälter umgefüllt habe (das sieht nicht nur schöner aus, sondern man findet auch alle Lebensmittel deutlich schneller wieder), ist mir mal wieder aufgefallen, wie viel meiner Vorräte doch leider in Plastik verpackt ist. Total bescheuert. 

Und am Bescheuertsten ist es sogar, wenn ich im Supermarkt in dem Dilemma bin, mich zwischen zwei Gurken entscheiden zu müssen:

Bio, aber in Plastik verpackt vs. Nicht-Bio, aber immerhin ohne Plastik.

Das nervt mich! Dabei gibt es mittlerweile sogar auch in Köln einen "Unverpackt"-Laden, den ich demnächst unbedingt mal besuchen will: Tante Olga

 

Und dafür brauche ich Aufbewahrungsmittel. Viele, viele Aufbewahrungsmittel. :-) 

Mittlerweile habe ich es mir schon zur Angewohnheit gemacht, einige meiner gekauften Gläser zu recyceln und einfach gründlich auszuspülen anstatt sie wegzuwerfen. Denn Marmeladen- und Senfgläser eignen sich hervorragend als Gefäße auch für andere Lebensmittel!

Außerdem habe ich inzwischen einen so großen Vorrat an Glasflaschen in unterschiedlichsten Größen angesammelt (da ich damit ja immer meine Smoothies ins Büro transportiere), dass ich diese inzwischen auch immer häufiger als Behälter für Sonnenblumenkerne, Leinsamen und Co benutze. :-)

Und zu guter Letzt eignen sich natürlich auch meine heiß geliebten Ball Mason Jars, die es in allen Formen und Größen gibt – und die sich ebenfalls perfekt zum Transport oder zur Aufbewahrung von grünen Smoothies eignen.

Eine detaillierte Auflistung meiner Behälter und Gläser findest du übrigens unter Equipment.  

 

 

Nun bleibt natürlich noch die Frage, womit ich all die Gläser und Flaschen beschriftet habe ... ;-)

Dafür habe ich den Dymo Omega Etikettierer benutzt. Den habe ich vor ein paar Wochen im Laden bei GRANIT gekauft – du kannst ihn aber auch (für weniger Geld) bei Amazon bestellen. 

Die Bedienung ist total einfach und selbsterklärend. Ein schwarzes Prägeband war bereits eingelegt, sodass du direkt mit dem Beschriften loslegen kannst. Aber Achtung, man kommt ziemlich schnell in einen Etikettier-Rausch und hört plötzlich gar nicht mehr auf, alles Mögliche zu beschriften! :-D

 

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